Unsere Bemusterung ;o))

Es ist geschehen: Marco und ich sind Ende November früh am Morgen Richtung Frankenberg aufgebrochen um endlich „unsere Bemusterung“ vorzunehmen. Und direkt vorweg: es waren zwei wunderschöne, informative und fröhliche Tage, die wir unglaublich genossen, die uns sehr viel weiter gebracht und auch bereichert haben.

Aber mal der Reihe nach: Nachdem wir ohne Stau am frühen Morgen gut durchgekommen waren und uns die ersten Schneeflocken kurz vor Frankenberg begrüßten, waren wir voller Vorfreude auf diese zwei Tage. In dieser Zeit würden Marco und ich alles rund um das Haus auswählen, innen wie außen.

Wir parkten unseren Wagen direkt vor dem Bemusterungszentrum und wurden auch umgehend sehr freundlich in Empfang genommen. Nachdem wir kurz ein paar Dinge mit unserem Sachbearbeiter Herrn C. geklärt hatten, übergab uns dieser an unseren Berater für die Bemusterung Herrn E. Nach einer netten Begrüßung mit kalten und warmen Getränken ging es auch schon los mit der Planung, sprich unserem Keller: wo wir Lichtschächte/Fenster haben möchten; an welchen Stellen Mauerdurchbrüche für Rohre, Leitungen oder auch für Lüftungen gewünscht werden; wie viele Kleinhebeanlagen angedacht sind und wie wir uns insgesamt unseren Keller vorstellen bzw. auch die Nutzung.

In dieser Zeit saßen wir über den Plänen und Herr E. zeichnete unsere Wünsche oder auch Abweichungen sofort in den Plan ein. Das war dann auch schon die längste Zeit des „Sitzens“ an einem Tisch, denn im Anschluss daran ging es los mit der Auswahl diverser Dinge.

Begonnen haben wir mit der Außenfarbe unseres Hauses, der Farbe der Dachziegeln und passend dazu auch der Farbe der Pfetten und des Sockelputzes sowie der Dachrinne. Weiter ging es mit der Auswahl der Haustüre nebst passendem Griff für innen und außen. Daran anschließend wurden die Fensterrahmenfarben, die Griffe, die Rollladenfarben, die Fensterbänke und die französischen Balkons von uns gewählt. Zwischendurch wurden natürlich auch immer wieder die Pläne durchgegangen und auf Änderungen oder Wünsche Rücksicht genommen. Dies galt sowohl für das Erdgeschoss als auch für das Obergeschoss und den Außenbereich.

Weiter ging es mit der Auswahl der Zimmertüren, wobei wir uns bei der Türe vom Flur in das Wohnzimmer (und umgekehrt 😉 ) einen Wunsch erfüllt haben: wir bekommen eine wunderschöne Glastür :-). Die restlichen Türen wurden natürlich auch ausgewählt, wobei wir uns insgesamt für abgerundete Kanten entschieden haben (außer im Keller), weil wir das optisch schöner fanden.

Als nächstes wurden die Innentreppen ausgewählt und dann ging es schon weiter zu den Sanitäreinrichtungen. Hier erlebt ja so manche/r Bauherr/in schon mal eine unangenehme Überraschung, weil er/sie die einzelnen Posten unterschätzt bzw. vielleicht doch mehr aufmustert, als zuvor angedacht. Bei uns war dies aber nicht der Fall ;-). Zudem man auch wissen muss, dass bei FingerHaus in der Standardausstattung bereits so gute Produkte und Firmen enthalten sind, dass man grundsätzlich erst einmal nicht zwingend genötigt ist, aufzumustern.

Jedenfalls haben wir uns im Bad einen langgehegten Traum erfüllt und uns für eine riiiiiiesengroße „Rundeckbadewanne“ entschieden 😉 Das war schon lange unser Wunsch, der aber in unserem jetzigen Haus nicht umgesetzt werden konnte. Die Wanne wird auf jeden Fall unser persönliches Highlight im Bad und darauf freuen wir uns jetzt schon riesig 😀

Aufgemustert haben wir auch beim Waschtisch, weil wir uns vor Ort direkt in einen kompletten Waschtisch mit Unterschrank sowie dazu passenden Spiegelschrank mit Lampen verliebt haben…dafür bleibt aber die Dusche vom Badezimmer und das Waschbecken im Gäste-WC im Standard; dies gilt auch für die Armaturen und die WC`s.

Was mir persönlich eine sehr große Freude bereitet hat (und ganz zum Leidwesen von Marco 😉 ): im Badezimmer ist von Haus aus ein „Püster“ enthalten…damit man das Badezimmer schön muckelig warm heizen kann, falls die Fußbodenheizung mal etwas träger ist. Das Thema Stromkosten lassen wir in diesem Zusammenhang jetzt einfach mal außer Acht ;-).

Die Fliesen für Bad und Gäste-WC waren so schön, dass wir nicht aufmustern brauchten und dafür haben wir uns dann aber die passende Bordüre nebst Ornamentfliesen im Bad und ebenfalls Ornamentfliesen im Gäste-WC gegönnt.

Dies gilt auch für die Bodenfliesen: sowohl die wunderschönen, großen Fliesen für das Bad und Gäste-WC als auch die Fliesen für Küche, Wohnzimmer (hier haben wir auf Fliesen aufgemustert – es war entweder Teppich oder Laminat mit dabei) und Flur im EG waren so klasse, dass wir nicht aufmustern brauchten. Außerdem haben wir uns für das diagonale Verlegen der Fliesen entschieden (außer Gäste-WC).

Und da wir schon einmal bei Bodenbelägen sind: als Belag für das Obergeschoss haben wir einen sehr schönen Laminatboden gewählt, der ebenfalls bereits im Preis inkludiert war, wobei der Flur eine hellere Farbe erhält als die restlichen Zimmer.

In der Küche haben wir uns für eine mediterrane, helle Fliese für den Fliesenspiegel am Herd entschieden und diese aufgemustert.

Zusätzlich haben wir auch noch die Wand hinter unserem Ofen, den wir drehbar bestellt haben, mit Natursteinen aufgemustert, weil das einfach nur superschön aussieht und zudem auch noch warm wirkt.

Auch wenn das jetzt nicht nach vielen Dingen klingt, es war unglaublich viel, was wir am ersten Tag alles geklärt und geschafft hatten. Selbst Herr E. hatte nur Lob für uns und unsere klare Vorstellung und zügige Entscheidungskraft. Somit war es also von Vorteil, dass Marco und ich irgendwie eins sind und bei so gut wie allen Dingen den gleichen Geschmack und die gleichen Wünsche haben. Das hilft gerade bei so einer Bemusterung enorm, wenn sich beide einig sind und sich die Wünsche nicht völlig unterscheiden ;-).

Da schon vorher klar war, dass wir mit einem Tag nicht hinkommen, wurden wir aus diesem Anlass von der Firma FingerHaus eingeladen: übernachtet haben wir in der gemütlichen Pension Ederstrand, in der es nicht nur sehr schöne Zimmer, sondern auch ein reichhaltiges Frühstücksbuffet gab. Wir haben uns dort absolut wohl gefühlt und waren zudem auch noch sehr glücklich, dass es quasi um die Ecke lag.

Abends haben Marco und ich noch zwei dicke Tapetenbücher studiert und eine Vorauswahl getroffen. Wir wollten allerdings erst einmal am nächsten Tag bei Tageslicht genauer schauen, da die Tapeten dann ganz anders wirken.

Also ging es nach dem Frühstück wieder voller Elan an die restliche Bemusterung, wo wir bereits von einem ebenfalls fröhlichen Herrn E. erwartet wurden. Wir schauten also noch einmal unsere ausgewählten Tapeten durch, wobei sich dann allerdings die Favoriten klar herausstellten. Nach mehreren Vergleichen hatten wir für jeden Raum die passende Tapete gefunden und sind auch hier sogar im Standard geblieben.

Zum Abschluss gingen wir dann noch einmal ein sehr langes Protokoll durch, in dem wirklich all unsere Wünsche und die gesamte Auswahl schriftlich festgehalten wurden. Das Protokoll ist unglaublich wichtig, da z. Bsp. dort auch nach vorhandenen Wasserbetten gefragt wurde, was wir bejahten. In dem Fall wird der Fußboden in den Zimmern verstärkt (aufgemustert), in dem Wasserbetten stehen. Jedenfalls haben wir an Unterschriften, die wir unter die einzelnen Anträge gesetzt haben fast die Anzahl eines Bauantrages erreicht 😉

Unser Fazit: es ist uns nach diesen zwei Tagen wieder einmal mehr als bewusst geworden, dass der Bau mit FingerHaus für uns persönlich die absolut richtige Entscheidung war: wir haben unsere Wünsche und Träume komplett umsetzen können und das sogar zu einem vernünftigen Preis. Uns war auch von Anfang klar, dass wir hier und da aufmustern würden und das geht nun einmal nicht ohne einen Aufpreis 😉

Und wie bereits erwähnt, sind in der Grundausstattung bereits sehr gute Produkte bei FingerHaus enthalten, so dass ein aufmustern nicht zwingend nötig ist. Manche Sonderwünsche kosten eben Geld – wobei sich die Preise für unsere Sonderwünsche unserer Meinung nach im Rahmen halten. Außerdem hatten wir uns vorher eine Grenze gesetzt, die wir ein klein wenig überschritten haben. Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Endpreis bei der Bemusterung.

Sehr schön fanden wir auch die Einladung zur Übernachtung inkl. Frühstück. Zum Mittagessen wurden wir auch an beiden Tagen eingeladen und die ganze Zeit bestens versorgt mit kalten und warmen Getränken – quasi „alles inklusive“ 😉 Dies war nicht nur bei uns der Fall, sondern das gilt für alle Bauherren, die zur Bemusterung nach Frankenberg ins Bemusterungszentrum eingeladen werden und möglicherweise eine weitere Anreise haben.

Insgesamt also ein rundum Top-Service, den wir total genossen haben und der uns die Warterei auf unser Traumhaus leider noch schwerer macht, da wir nun wissen, wie es von innen und außen aussehen wird…wir zählen hier echt schon die Tage…

 

 

 

 

 

 

 

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