Unterschriftenaktion für schnelleres DSL

schneckeUnsere Ortsvorsteherin Lonie Lambertz hat eine Unterschriftenaktion zum Ausbau der DSL-Anbindung Manheims ins Leben gerufen. Wir begrüßen diese Aktion sehr, da die Geschwindigkeiten in Manheim schon lange nicht mehr tragbar sind. Mit einer 1MBit-Anbindung kann man sich in unserem Dorf ja schon geradezu glücklich schätzen, viele Bürger leben mit einem DSL-Light oder Ultralight-Anschluss bei 384 kBit/s Downstream.

Aber selbst bei einem Downstream von 1MBit verbietet der hier meist vorhandene Upstream von nur 128 kBit/s das vernünftige Hochladen von Bildern, Versenden größerer eMails oder den Zugriff auf den haus- oder Unternehmenseigenen Server.

Technisch liegt das an einer zu langen Kupferleitung bis zum sogenannten DSLAM, der Gegenstelle zum heimischen DSL-Modem. Dieser ist nämlich in der Vermittlungsstelle in Buir beheimatet … und bis dahin führt zur Zeit eben nur Kupferkabel mit der entsprechenden Dämpfung, die sich auf die maximal mögliche Geschwindigkeit auswirkt.


Abhilfe wäre die Verlegung der DSLAM nach Manheim in Form eines sogenannten Outdoor-DSLAM, welcher dann im Ort Geschwindigkeiten von bis zu 16 MBit/s und mehr ermöglichen würde. Hierzu müsste eine Glasfaserverbindung von Buir nach Manheim geschaffen werden … üblicherweise sträubt sich die Telekom gegen die dafür aufzuwendenden Kosten. Vor einiger Zeit hatte ich Frau Lambertz vorgeschlagen, ob man nicht die sowieso im großen Stil stattfindenden Erdarbeiten zwischen Buir und Manheim für die Verlegung eines Glasfaserkabels „mitbenutzen“ könnte … und ob man hier nicht auch RWE mit in die Pflicht nehmen kann, da die kommende Umsiedlung sich für eine Investitionsfreudigkeit der Telekom sicherlich nicht gerade positiv auswirkt. Dieser Vorschlag wurde nun freundlicherweise von Frau Lambertz scheinbar aufgegriffen und resultiert in der Unterschriftenaktion.

Die Listen liegen laut Frau Lambertz in den Manheimer Geschäften aus, eine weitere Möglichkeit zur Unterschrift bietet der heute Abend stattfindende Polittreff auf dem Schulhof der Grundschule.

Es würde uns freuen, wenn sich möglichst viele Bürger im Interesse von uns allen beteiligen würden.

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1 Antwort

  1. 20. September 2009

    […] Dickbusch – Tagebuch der Umsiedlung von Kerpen-Manheim … […]

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