Unser Keller :o))

20130304-IMG_5167Tja, wo fange ich an und wo höre ich auf?? 😉

Also zunächst einmal der Reihe nach: Am 18.02.13 rückten die Jungs von FingerKeller (MB Effizienzkeller) an, um in Sachen Hausbau bzw. Kellerbau tätig zu werden. Marco war an dem Tag vor Ort, wofür ich recht dankbar war, denn irgendwie war ich davon überzeugt, dass Frauen am Bau nicht gerne gesehen sind 😉

Direkt vorweg: inzwischen bin ich von diesem Vorurteil mehr als kuriert und war so oft es mir eben möglich war, an der Baustelle. Das lag allerdings auch insbesondere daran, dass wir schon mit den Tiefbauern ein klasse Team hatten und auch unsere Kellerbauer ein absolutes „Dreamteam“ waren! Von der ersten Minute an wurde auch ich in die Bausachen mit einbezogen, wurden gemeinsam Dinge besprochen und meine Ängste, die ich bis dato hatte, waren bereits am nächsten Tag verschwunden. Es trat tatsächlich das ein, was ich nie für möglich gehalten hätte: ich freute mich schon morgens auf die Fahrt zur Baustelle und einen Smalltalk mit den Kellerbauern, denn es war eine ganz tolle Atmosphäre: es herrschte auf der Baustelle bei den 3en immer gute Laune, sie waren perfekt aufeinander abgestimmt, arbeiteten absolut präzise, ordentlich und schnell. Früh am Morgen begann für die 3 der Tag und das auch manchmal bis zum Beginn der Dunkelheit. Marco und ich hatten das Gefühl, ein Teil der Kellerbaufamilie zu sein und eben nicht Bauherr und Kellerbauer – sondern einfach ein Ganzes 🙂

Jedenfalls wurde am besagten 18.02. sowie am 19.02.13 alles für das Gießen unserer Kellerbodenplatte vorbereitet: Schalungen, Isolierungen und natürlich wurden auch die Stahlbetonmatten eingefügt. Nachmittags wurde dann die Betonpumpe erwartet, damit die Bodenplatte gegossen werden konnte. Dieses Event wollte ich mir nicht entgehen lassen und fuhr zur entsprechenden Zeit zum Grundstück. Von Weitem konnte ich die Betonpumpe schon sehen und war richtig aufgeregt, mit dabei sein zu können. An der Baustelle angekommen, begann ich auch sofort damit, Fotos und das Video zu machen; jedoch währte diese Freude nicht lange…denn: natürlich ging es auch diesmal nicht ohne Anekdote 😉

Die Bodenplatte war schon größtenteils gegossen und es fehlte nur noch ein kleiner Rest, der fertig gestellt werden musste. Die Betonpumpe spuckte mit Vehemenz den Beton in die Schalungen und ich war ganz begeistert, wie schnell das ging. Allerdings machte die Betonpumpe nach ca. 2 Minuten keinen Mucks mehr und weigerte sich beharrlich, weiter Beton zu spucken…

Schnell stellte sich heraus, dass scheinbar ein Modul in der Fernsteuerung durchgebrannt war und es wurde umdisponiert. Ich für meinen Teil habe mir in dem Moment wirklich die Frage gestellt, ob ich bei zukünftigen Arbeiten am Bau vielleicht erst dann komme, wenn alles gelaufen ist, wenn schon eine Betonpumpe mit Erscheinen meiner Person den Dienst quittiert 😉 Dennoch schafften es unsere Jungs bis zum Einbruch der Dunkelheit die Bodenplatte fertig zu gießen.

Nach dieser Aktion hatte unsere Bodenplatte ihre Ruhephase, damit der Beton aushärten konnte. Da aber frostige Temperaturen angesagt waren, sind wir am 20.02.13 zu „ihr“ gefahren und haben über die bereits vorhandene, dünne Plane eine dicke, weiße Plane gelegt, damit sie nicht friert 😉 Es mag komisch klingen, aber an diesem Stück Beton – unserer Bodenplatte für den Keller – hingen wir schon sehr und wollten einfach, dass ihr nichts geschieht. Wie soll das erst werden, wenn unser Häuschen kommt? Wir können es auch nicht erklären, nur ist es einfach so, dass wir mit dem gesamten Bau unglaublich verbunden sind und einfach nur glücklich, wenn wir auf der Baustelle bzw. unserem Grundstück sein können.

Jedenfalls ließ der Schnee nicht lange auf sich warten und am 25.02.13 rollten richtig großen Trucks mit den Kellerwänden und Dachelementen im Schneegestöber an. An dem Tag wurde uns sehr bewusst, dass wir mit unserer Kellertruppe jobtechnisch nicht unbedingt tauschen möchten. Es war nass, kalt und eben einfach nur unschön und trotzdem war unsere Kellertruppe mit guter Laune und der bereits genannten Professionalität am Werk. Das Wetter schien die 3 in keinster Weise zu stören 😉 Nach und nach wurden die einzelnen Teile an die richtige Position gebracht und abends waren die Kellerwände bereits komplett fertig aufgestellt und die Dachkonstruktion für den kommenden Tag vorbereitet. Am 26.02.13 wurden die Schalungen für die Ecken an den Außenwänden angebracht und natürlich die restlichen Dinge für das Gießen der Kellerdecke vorbereitet.

Für den 27.02.13 war die Betonpumpe avisiert und mein Sohnemann und ich hatten das Glück, beim Eintreffen dieser „Riesenpumpe“ mit dabei sein zu können :-)Es war schon beeindruckend, wie sich die Betonpumpe „entfaltete“ und an die richtige Stelle auf unserer zukünftigen Kellerdecke gebracht wurde. Diesmal versagte die Betonpumpe auch nicht ihren Dienst und unsere Kellertruppe konnte ohne Unterbrechung die Arbeit bis zum Ende durchführen. Wie schon bei der Bodenplatte hatte auch die Kellerdecke Zeit auszuhärten und wir hatten am darauffolgenden Wochenende 02.03. und 03.03.13 die Möglichkeit, unseren ersten Kellerraum zu streichen, in dem später einmal die Wärmepumpe stehen wird.

Am 04.03.13 passierten dann ganz viele Dinge auf einmal und auf unserer Baustelle war richtig viel los. Die Kellertruppe entfernte die Schalungen, setzte die Lichtschächte für den Raum, in dem später die Wärmepumpe steht, die ersten Entwässerungsrohre wurden verlegt und Marco und ich legten neben dem bereits vorhandenen Ringerder noch weiteren V4A-Draht, um später gegebenenfalls noch Blitzableiter nachrüsten zu können und auf jeden Fall unseren Edelstahlschornstein zu erden. Außerdem gesellten sich am Nachmittag sowohl der Bauleiter für den Tiefbau hinzu, um mit uns die Verfüllung zu besprechen als auch der Bauleiter für den Kellerbau, der sein OK für die tolle Arbeit unserer Kellertruppe gab. Alles war bestens! 🙂

Am 05.03.13 wurde bereits verfüllt und die letzten Entwässerungsrohre verlegt bzw. angeschlossen. Auch unsere beiden Revisionsschächte fanden ihre richtige Stelle 😉

Als Resümee können wir für uns sagen, dass wir mit den Teams sowohl für den Tiefbau/Aushub als auch für den Kellerbau unglaubliches Glück hatten. Bisher haben alle Beteiligten einen super Job gemacht, sauber, schnell und professionell gearbeitet und wir mussten hier keine Nerven lassen. Auf Wünsche oder Ideen wurde jederzeit eingegangen und/oder Rücksicht genommen und wir sind richtig glücklich und zufrieden, wie es bisher gelaufen ist. Von Herzen ein riesengroßes Dankeschön an alle Beteiligten. So macht Hausbau richtig Freude 🙂

Inzwischen hat bereits das erste Haustier seinen Weg in den Keller gefunden und wir freuen uns jetzt einfach nur riesig auf unser Haus! 😀

Die Bilder, die während dieser Zeit entstanden sind, findet ihr wie immer im Bautagebuch unter Kellerbau.

 

 

 

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