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Internet: Oft hilft ein Anbieterwechsel

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Wie wir schon zuvor berichtet haben, leiden viele Manheimer unter einer chronisch langsamen Internetverbindung. Schuld hieran ist die relativ große Entfernung zur zuständigen Vermittlungsstelle, die sich an der Straße “Zum Schlicksacker” in Buir befindet. Aus der Entfernung resultiert eine Leitungsdämpfung, wobei die “besten” – also der Vermittlungsstelle am nächsten gelegenen Anschlüsse in Manheim – vermutlich bereits bei 35dB Leitungsdämpfung liegen. Ende nach oben in den weiter entfernt liegenden Ortsteilen wie z.B. der Friedensstraße offen.

Mit moderner Technik lassen sich aber auch auf diesen stark bedämpften Leitungen einigermaßen akzeptable Werte erreichen. Das Problem: Die Telekom schaltet in der Regel sehr konservative Festbandbreiten, die weit unter dem technisch Machbaren liegen. So verfügten wir mit 40dB offizieller Leitungsdämpfung nur über eine Geschwindigkeit von 1MBit im Downstream und 128 kBit im Upstream.

Im Ausland und bei alternativen Netzbetreibern ist schon seit Jahren eine Technik etabliert, die auf den Namen “Rate Adaptive Mode” hört. Hierbei handeln das heimische DSL-Modem und der DSLAM in der Vermittlungsstelle die für die jeweilige Leitung maximal mögliche Geschwindigkeit aus. Die Telekom hat lange (ca. 3 Jahre!) an der Einführung dieser Technik “herumgedoktort” und seit Februar soll diese auch sukzessive eingeführt werden, aber 1.) ist unsere Vermittlungsstelle in Buir noch nicht entsprechend aufgerüstet und 2.) kann die Telekom dies systembedingt nicht für alle Anschlussarten anbieten (z.B. für alle ISDN-Anlagenanschlüsse). (weiterlesen …)

Unterschriftenaktion für schnelleres DSL

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schneckeUnsere Ortsvorsteherin Lonie Lambertz hat eine Unterschriftenaktion zum Ausbau der DSL-Anbindung Manheims ins Leben gerufen. Wir begrüßen diese Aktion sehr, da die Geschwindigkeiten in Manheim schon lange nicht mehr tragbar sind. Mit einer 1MBit-Anbindung kann man sich in unserem Dorf ja schon geradezu glücklich schätzen, viele Bürger leben mit einem DSL-Light oder Ultralight-Anschluss bei 384 kBit/s Downstream.

Aber selbst bei einem Downstream von 1MBit verbietet der hier meist vorhandene Upstream von nur 128 kBit/s das vernünftige Hochladen von Bildern, Versenden größerer eMails oder den Zugriff auf den haus- oder Unternehmenseigenen Server.

Technisch liegt das an einer zu langen Kupferleitung bis zum sogenannten DSLAM, der Gegenstelle zum heimischen DSL-Modem. Dieser ist nämlich in der Vermittlungsstelle in Buir beheimatet … und bis dahin führt zur Zeit eben nur Kupferkabel mit der entsprechenden Dämpfung, die sich auf die maximal mögliche Geschwindigkeit auswirkt.

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